Wiesenplankton
Im großen und ganzen fressen Molche eigentlich alles, was umher kreucht und fleucht, also Spinnen, Fliegen, Falter, Käfer und andere Insekten.
All dieses Futter bezeichnet man als Wiesenplankton, man fängt es am besten im Sommer mit einem Kescher, indem man den Kescher durch das möglichst hohe Gras einer naturbelassenen Wiese kreisen läßt, und nach einiger Zeit schließlich denn gesamten Kescherinhalt in ein Glas stülpt, welches man sofort danach verschließen muß, um ein entweichen der Beute zu verhindern.
Lediglich stachelbewährte Hautflügler (Wespen,
Bienen, Hummeln...) müssen aussortiert werden (auch wenn einige Froschlurche
wohl auch Wespen bezwingen können).
Auch bei der Verfütterung von Heuschrecken
sollte man vorsichtig sein, denn einige Arten stehen unter Naturschutz.
Danach stellt man entweder das ganze Glas geöffnet
in das Terrarium, oder man hält einzelne Futtertiere, am besten mit
einer Pinzette, den Pfleglingen vors Maul, die sich ,nach einiger Gewöhnung
an diese Art der Fütterung, dann sofort auf den Futterbrocken "stürzen"
werden.
Mit Hilfe der Pinzettfütterung läßt
sich auch viel genauer kontrollieren, ob und wie viel jedes Tier zu sich
nimmt, und garantiert jedes Tier, auch das schwächste, kriegt sein
Futter.