Haltungsbeschreibung

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Achatschnecken (Achatina spec.)
 
 
 
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Allgemein

Achatschnecken zählen zu den größten Landschnecken, sie stammen ursprünglich aus Afrika, sind jedoch mittlerweile weit verbreitet, und häufig entwickeln sie sich in ihren neuen Lebensräumen zu Ernteschädligen.
Dies soll den Terrarianer jedoch nicht davon abhalten, sich näher mit diesen interessanten Tieren zu beschäftigen.

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Haltung

Ein Terrarium von 50 cm Kantenlänge reicht für eine kleine Gruppe aus, man sollte im übrigen von vornherein bedenken, daß die Schnecken Zwitter sind, sich also zwangsläufig Paare finden, und sie sich sehr rasant vermehren können, für spätere Nachzuchttiere sollte also immer noch genügend Platz sein, zumal man für die Nachzuchten nicht immer einen Abnehmer findet. Außerdem sollte man in jedem Fall mit den zum Teil großen Ausmaßen der ausgewachsenen Tiere, ihrer regen Darmtätigkeit und der Schleimspur, die sie beim Kriechen absondern, rechnen, so daß ein etwas größeres Terrarium auf jeden Fall anzuraten ist.
In das Becken wird ungefähr 10cm hoch Erde eingefüllt. Wer das Terrarium etwas gestalten will, dem seien vor allem Rindenstücke, Äste, Blätter und Efeuranken (bei kleineren Behältern am besten aus abgeschnittenen Ranken kleine mehr oder weniger runde "Kränze" flechten und dann in das Becken einbringen, sieht am natürlichsten aus) ans Herz gelegt.
 

Beinahe alles andere wird von den Schnecken als "zweites Frühstück" angesehen. Ich bepflanze meine Schneckenterrarien jedoch seit einiger Zeit erfolgreich mit den grünen Spitzen von Radie, diesem ca. 40 cm langen, weißen Gemüse mit ungefähr 5-6cm Durchmesser. Man schneidet das grüne mit ein paar Zentimetern des Gemüsestrunges ab, entfernt faules grün, und setzt das Ganze einfach in den Behälter der Schnecken.
Die Tiere rühren es (wohl weil es ungenießbar ist )  solange nicht an, wie man sie regelmäßig füttert.
Daher sollte man, bevor man z.B. in den Urlaub fährt, und so eine längere Zeit abwesend ist - was den Schnecken im übrigen nichts macht, zumindest zwei bis drei Wochen können, zuvor gut genährte Schnecken, ohne Futter auskommen - die Radiespitzen entfernen, damit nicht die ganze Dekoration den Schnecken zum Opfer fällt. Man kann sie natürlich auch im Becken belassen, als "eiserne Ration" für die Tiere während der Abwesenheit.

Die Schnecken lieben im Übrigen möglichst tropische Temperaturen und eine entsprechende Luftfeuchtigkeit, die mit Hilfe eines Wasserzerstäubers für Zimmerpflanzen erzeugt werden kann.

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Ernährung

Die Ernährung besteht aus (bitte nicht faulen) Gemüse- und Obststücken(es eignen sich auch frische Reste die in der Küche anfallen), wie Paprika, Äpfeln, Tomaten, Karotten... Lediglich vor der Verfütterung von Zitrusfrüchten (Zitronen, Orangen...) ist zu warnen, da sie das kalkhaltige Gehäuse der Schnecken angreifen. Hierbei empfiehlt ich auch in jedem Fall die Beifütterung von etwas Sepiaschale (aus dem Vogelbedarf), die sehr kalkhaltig ist.

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Zucht

Bald legen die Schnecken dann ihre ersten Eier in den möglichst tiefen und feuchten, jedoch nicht stehend nassen Boden. Dann schlüpfen die kleinen Schnecken, die sich schnell den Weg ans Tageslicht bahnen, man versorgt sie genau wie die Alttiere.
Wer nähere Informationen über die Zucht und Aufzucht von Achatschnecken sucht, der kann sich ja mal mein kleines Zucht-Protokoll für Achatschnecken, welches gerade in der Entstehung ist, anschauen.


Forum

Seit November 2000 gibt es hier auf SalaMol ein eigenes Diskussionsforum rund um Schnecken - deren Haltung, Zucht, Lebensweise etc.! Jeder an diesen Tieren Interessierte ist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen, Antworten und Hilfestellung zu geben! Hier gehts zum Forum
 
 
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