Haltungsbeschreibung

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Gefleckter Furchenmolch (Necturus maculosus)
 
 
 
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Allgemein

Dieser, bis zu 43 cm große, nordamerikanische Schwanzlurch bildet neben der Nominatform eine Unterart aus.

Der gemeine gefleckte Furchenmolch (Necturus maculosus maculosus) kommt vor allem im mittleren Osten der USA vor. Seine Färbung kann zwischen grau und rostbraun schwanken. Auf dieser Grundfarbe finden sich zahlreiche, zum Teil große, schwarze Punkte.

N. m. louisianensis, der Louisiana-Furchenmolch, lebt im gleichnamigen US-Bundesstaat. Er ist gelbbraun gefärbt und weißt an der helleren Bauchseite zahlreiche schwarze Punkte auf, die Bauchmitte ist aber von dieser Punktierung ausgenommen.


Portrait eines Gefleckten Furchenmolches (N.m.louisianensis)
Foto von Patrick Steinberger

Furchenmolche gehören zu den Olmartigen (Proteidae) und sind verwandt mit dem europäischen Grottenolm (Proteus anguinus). Gefleckte Furchenmolche hielten in den europäischen Laboratorien als Versuchsobjekte Einzug, denn aufgrund ihrer großen Kiemenbüschel waren die Tiere für die Wissenschaft von Interesse.

Terrarium

Die Haltung ähnelt der von Axolotln, jedoch sollte das Becken größer sein (ab 100 Liter Wasservolumen).
Auch ist eine Vergesellschaftung mit Axolotln nicht möglich, da die Furchenmolche zu agressiv reagieren.
Es ist auf dichte Bepflanzung zu achten, andernfalls sollte man das Becken dunkel stellen. Wichtig sind auch ausreichend große Höhlen, von denen jedem Tier eine Eigene zur Verfügung stehen sollte - vor allem zu Anfang sind die Tiere sehr scheu und kommen kaum tagsüber aus ihren Höhlen heraus. Als Bodengrund ist weicher Sand zu empfehlen. Das Becken muß gut durchlüftet und gefiltert werden. Beim regelmäßigen Teilwasserwechsel ist darauf zu achten, nur abgestandenes Leitungswasser oder besser noch Teichwasser aus fischfreien Gewässern zu benutzen. Andernfalls leiden die Tiere an Erkrankungen der Kiemenbüschel. Futter- und Kotreste sollten rasch entfernt werden. Wie bei den Axolotln ist auch bei diesen Urodelen eine zeitweilige Haltung in einem Gartengewässer möglich. Bedingung hierfür ist ein fischfreies Gewässer, welches ausreichend tief ist, um im Sommer nicht zu sehr aufzuheizen.

Ernährung

Gefleckte Furchenmolche fressen übliches Futter für Großurodelen, also Fisch- und Fleischstücke, die mit einer Pinzette oder einem Stab vor dem Molchmaul bewegt werden, aber auch große Regen- und Tauwürmer.
Meine drei Necturus maculosus louisianensis verschmähen bislang kleinere Nacktschnecken, die von allen anderen Urodelen gierig gefressen werden. Sobald ich ihnen aber einen Regenwurm vors Maul halte, schnappen sie gierig zu.
Es ist wichtig, bei der Ernährung zu beherzigen, daß diese Urodelen einen langsamen Stoffwechsel haben, und deshalb länger zum Verdauen ihrer Nahrung brauchen. Die Tiere nur alle zwei bis drei Wochen zu Füttern reicht daher aus.

Zucht

Ich habe im Juni 2000 drei ungefähr 35 cm große Necturus macolosus louisianensis erworben, die noch einige Zentimeter zu Wachsen haben, bis an eine Vermehrung zu denken ist.
Die Paarung findet im Herbst statt, im Frühjahr erfolgt dann die Eiablage an der Unterseite von im Wasser liegenden Gegenständen (Steine o.ä.). Das Weibchen beitreibt nach der Eiablage Brutpflege, bis schließlich nach 5-9 Wochen die um die 2,5 cm großen Larven schlüpfen.
 

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