Heimchen und
Grillen
(aus einer
kommerziellen Zucht)
Heimchen und Grillen zählen ja auch zum Wiesenplankton , jedoch kann man verschiedenste Arten regelmäßig im Handel kaufen, sie bilden gleichsam das Rückgrat der Insektenfarmen, die ihr Geld damit verdienen, Futtertiere für Terrarianer zu züchten. Daher ein paar Tips zur Hälterung der Tiere bis zur Verfütterung.
Heimchen und Grillen stellen ein beliebtes Futter dar, man kann sie in verschiedenen Größen kaufen und man gibt sie den Molchen am besten mit Hilfe einer Pinzette (Molche sind in aller Regel zu langsam, Unken zum Beispiel können Heimchen aber gewandt und schnell selber erbeuten)
Eine Zucht ist ebenfalls möglich, ,lohnt sich
jedoch meist nicht für Anfänger, die erst ein oder zwei Becken
haben, da der Aufwand zu groß wäre, und man bei wenigen Tieren
ohnehin nur wenig Futter braucht.
(ich werde versuchen, bald einen Text über
die Heimchenzucht hier zu veröffentlichen, wer Interesse hat, einen
solchen Bericht zu verfassen, kann mir eine E-Mail
schreiben)
Man beläßt die Heimchen entweder in der
Plastikbox, in der sie verkauft wurden, besser aber, man gibt sie in ein
handelsübliches kleines Plastikterrarium oder eine kleine Box, das
Gefäß sollte absolut dicht schließen, denn Heimchen sind
in der Lage, erst einmal entwichen, sich in der Wohnung weiter zu vermehren.
Luftlöcher darf man aber trotzdem auf keinen Fall vergessen.
Wichtig sind Versteckplätze, z.B. in Form von
Eierkartons oder Küchenpapierrollen.
Gefüttert wird mit Zierfischtrockenfutter und/oder
Gemüse- und Brotresten, ein kleiner, feuchter Schwamm bietet sich
als Feuchtigkeitsspender an.
Man sollte darauf achten, das es nicht zu Fäulnisbildung
kommt.
Wichtig ist es, auf nicht zu niedrige Temperaturen
zu achten, zwischen 20 - 30 Grad wäre wohl ideal.
Um ein entweichen der flinken Tiere bei der Fütterung
zu vermeiden, stellt man sie am besten zuvor kurz in den Kühlschrank.
Man kann die Tiere außerdem vorher mit Vitaminpülverchen
"mehlieren", um sie nahrhafter zu machen.