Grünlicher
Wassermolch (Notophtalmus viridescens)
| Allgemein | Haltung | Ernährung | Überwinterung | Zucht |
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Allgemein Der im deutschsprachigen Raum in den Zoohandlungen wohl am weitesten verbreitete Molch ist der grünliche Wassermolch aus Nordamerika. Die Art hat hier ein erstaunlich weit reichendes
Der grünliche Wassermolch hat mehrere
Unterarten,
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Zum Glück gehören grünliche
Wassermolche zu den relativ einfach zu haltenden Arten.
Ein Aquarium von 60x 30x 30cm Kantenlänge
reicht für 4 Tiere vollkommen aus.
Man richtet ihnen ihr Becken ein, indem
man auf einen Landteil verzichtet, und statt dessen 15 cm hoch
Wasser einfüllt, als Bodengrund gibt
man eine Schicht gewaschenen Kies in das Becken, in dem sich die Wasserpflanzen
(es eignen sich auch Plastikpflanzen; ansonsten nimmt man am besten Wasserpest,
Elodea) verankern lassen. Ein Paar größere Kieseln sorgen zudem
für Versteckplätze, als Möglichkeit für einen Landspaziergang
reicht ein Stück Korkringe(im Zoofachhandel erhältlich) aus.
Ein Filter ist hierbei nicht unbedingt von Nöten, er erspart aber viel Arbeit, auch sollte ein handelsüblicher Heizstab für Aquarien nicht fehlen, welcher das Wasser auf ungefähr 25 Grad Celsius erwärmt.
Falls aber die Tiere beständig an Land drängen sollten, so trennt man ungefähr die Hälfte des Beckens mit Hilfe von größeren Steinen ab und füllt diese Hälfte nun mit Kies so hoch auf, daß das Höhenniveau dieses Beckenteils über dem Wasserteils liegt, auf diese Weise erhält man ein einfaches Aquaterrium im eigentlichen Sinne, sowohl mit Wasser-, als auch mit außreichend großem Landteil.
Der Landteil wird dann mit Moospolstern
belegt, Rindenstücke dienen als Versteckplätze, ein rauhkantiger
Stein hilft den Tieren, ihre alte Haut abzustreifen.
Hierbei, kann man dann auf Bodengrund
im Wasserteil und auf einen Filter verzichten, statt dessen kann man den
anfallenden Dreck dann einmal die Woche mit einem Schlauch absaugen.
Die Ernährung der Tiere ist einfach,
sie fressen eigentlich alles, was sie an Kleingetier bezwingen können.
Der entsprechende Link hilft hier weiter: Ernährung.
Diese erfolgt am besten bei um die 10 Grad Celsius während des Winters, hierzu richtet man den Molchen eine "Überwinterungskiste" her. Vor der geplanten Überwinterung sollte man die Tiere aber einige Wochen lang fasten lassen, damit sich ihr Darm vollständig leert und der Darminhalt nicht während der Überwinterung zu faulen beginnt.
Ich richte diese meist in alten Styroporboxen
ein, da dieses Material sehr schön isoliert.
Nachdem man eine einige Zentimeter hohe
Drainageschicht aus Kies eingefüllt hat, befüllt man die Box
auf der einen Hälfte mit Laubwaldboden, auf der anderen mit Lehm,
welcher immer noch gerade so feucht sein sollte, daß er sich bearbeiten
läßt, nicht trockener und nicht feuchter.
In beide Substrate formt man Vertiefungen,
und legt darauf flache Steine, so daß daraus Höhlen entstehen,
die nur einen kleinen Eingang haben, durch den die Molche jedoch ohne weiteres
passen müssen!
Eine Flache Wasserschale vervollkommnet
die Einrichtung.
Nach der Überwinterung trennt man
die Tiere von einander, und nach ungefähr drei Wochen setzt man sie
wieder zusammen, dadurch erzeugt man einen Gefühlstau bei den Tieren,
so daß sie danach sofort mit der Paarung beginnen, bei welcher das
Männchen das Weibchen umklammert, und es mit dem Schwanz bewedelt.
Die Paarung kann mehrere Stunden dauern.
Am Schluß löst das Männchen die Umklammerung und setzt
auf dem Boden ein Samenpaket, die Spermatophore ab, welche das Weibchen
mit der Kloake aufnimmt.
Nach ungefähr 14 Tagen findet man
dann die ersten kleinen Eier einzeln an Wasserpflanzen klebend.
Man sollte sie aus dem Becken nehmen,
um ein gefressen werden durch die Alttiere zu verhindern.
Nach weiteren ein- bis zwei Wochen schlüpfen die Larven, die man mit Kleinkrebsen und später mit Mückenlarven u.ä. füttert (siehe auch Ernährung) bis sie mit ungefähr drei Monaten ihre Kiemen verlieren und an Land gehen.
Man pflegt sie dann wie die Alttiere bei
der zweiten Beckenvariante, jedoch reicht eine kleine Wasserschale, da
sie zunächst für zwei Jahre nicht mehr ins Wasser gehen werden.
In dieser Zeit durchlaufen die jungen Molche das sogenannte "Rotmolchstadium",
ihre Haut hat in dieser Zeit eine rötliche Färbung.