Axolotl
(Ambystoma
mexicanum)
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Die, in Gefangenschaft bis zu 25 Jahre altwerdenden Schwanzlurche, deren Besonderheit die lebenslange Neotenie (Verbleib im Larvenstadium) ist, kommen in der Natur lediglich in den Seen Lake Xochimilco, Lake Chalco, sowie im Valley of Mexico in Mexiko vor.
Sie fanden schon vor über 100 Jahren
den Weg in die Laboratorien Europas, und traten alsbald auch den Siegeszug
in die Terrarien und Aquarien vieler Terrarianer und Aquarianer an.
Besonders interessant ist die Färbungs-
und Formenvielfalt dieser Art,
so gibt es u.a. braune, graue, albinotische,
weißliche, gelbliche (Kreuzung von Mr. Humphrey zwischen A. mexicanum
und A. tigrinum, auch "Humphrey-Hybrid-Axolotl" genannt),
rostbraune und schwarze Axolotl.
Axolotl lassen sich mit dem üblichen Schwanzlurchfutter ernähren, wobei allzu kleine Futtertieren nicht richtig wargenommen werden. Bewährt haben sich für diese großen Schwanzlurche vor allem Fisch- (z.B. Forellen-) Fleisch, Rind- oder Schweinefleisch sowie große Regen- und Tauwürmer.
Axolotl vermehren sich "fast von selbst".
Wenn man die Tiere ihren Ansprüchen entsprechend pflegt, stellen sich
alsbald die ersten Eier ein, vorrausgesetzt, man hält Tiere beider
Geschlechter. Männchen fallen in der Paarungszeit durch eine stark
angeschwollene Kloake auf, Weibchen haben einen verdickten Bauch.
Sobald die Eier, die in großer Stückzahl
an Pflanzen und anderen Einrichtungsgegenständen abgelegt werden,
entdeckt wurden, müssen sie separiert werden, damit sie nicht den
Alttieren zum Opfer fallen.
Am besten gibt man die Eier in ein kleineres
Becken, das mit Wasser aus dem Elternbecken gefüllt ist.
Nun beginnt in den Eiern die Phase der
verschiedenen Zellteilungen, die in den ersten Tagen manchmal nur sehr
schwer zu erkennen sind. Nach ungefähr zwei Wochen (je nach Wassertemperatur)
schlüpfen die kleinen Larven, die nach einigen Tagen das Fressen beginnen
und dann mit Artemia-Nauplien, Muschelkrebschen, Cyclops, Daphnia u.ä.
ernährt werden. Man sollte die Larven reichlich füttern und in
ausreichend großen Becken aufziehen, damit Beisstreitereien ausbleiben.
Nach einem Jahr tritt die Geschlechtsreife
ein.
Bilder:
Axolotl in der Fotogalerie
(von Molche.net)
Der Amphibien-Fotoverteiler
(mit vielen Axolotl-Bildern)
Fragen / Antworten / Diskussionen:
Die Axolotl-Mailingliste
- Englisch (von Molche.net)
Infos:
Die Haltungsbeschreibung
von P. Steinberger (Deutsch)
John
Clare's Axolotl-Website (Englisch)
Das Buch "Axolotl"
aus dem Natur und Tier Verlag