Einleitung

Wissenschaftlich gesehen gehören Molche und Salamander zu den Schwanzlurchen und zählen, wie Frösche, Kröten und Unken auch, zu den Amphibien.

Die meisten Amphibien sind in der Lage, sowohl an Land, als auch im Wasser zu leben. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, so unter den Schwanzlurchen z.B. die Axolotl (Ambystoma mexicanum), die ihr ganzes Leben im Wasser verbringen, während z.B. der heimische Alpensalamander (Salamandra atra) sein ganzes Leben an Land bleibt, und noch nicht einmal mehr zum Ablegen seiner Eier das Wasser aufsucht, sondern gleich fertig entwickelte Jungsalamander (in der Regel zwei Stück) "gebiehrt".

Doch gerade durch diese amphibische Lebensweise, bleibt den allermeisten Menschen ein genauerer Einblick in das Leben dieser hoch interessanten Lebewesen verwehrt, denn Molche und Salamander leben sehr versteckt, und zudem zumeist dort, wo lediglich spielende Kinder sie entdecken, und dann als den sprichwörtlichen Molch im Marmeladenglas mit nach Hause bringen(wo dieser dann in aller Regel spätestens nach zwei, drei Tagen eines unnatürlichen Todes stirbt, und was heutzutage auch aufgrund der Rechtslage verboten ist).

Also nichts mit Molchen? - Doch!
Man kann diese, dem Trugbild das die meisten Menschen von Amphibien mit sich herumtragen (eklig und schleimig) zum trotz, hübschen und interessanten Tiere durchaus auch selber beobachten, ohne dabei mit dem Gesetz oder sonst wem (außer der eigenen Familie vielleicht ;-) in Konflikt zu kommen.
Indem man sie sich entweder in einem Zoo, der auch Amphibien zeigt anschaut, oder indem man ein tatsächlicher Molchhalter wird, und sich eine kleine Gruppe von Molchen oder Salamandern kauft.

Man richtet ihnen ein schönes Terrarium her (das muß nicht teuer sein), und kann sie beobachten und studieren, uns mit etwas Glück auch vermehren.

Wie dies geht, das verraten die Nachfolgenden Links, sie helfen sicher über die ersten Durststrecken hinweg, und sollen auch dafür sorge tragen, daß das obligatorische Lehrgeld, welches wohl jeder Anfänger leider Gottes zu zahlen hat, möglichst gering ausfällt - zum Wohle der Tiere und ihres Halters.